Mantrailing ist eine in Deutschland noch wenig bekannte Suchart nach Vermissten Personen.
Diese Art nach Personen zu suchen kommt aus den USA, wo es schon lange etabliert ist. Seit einigen Jahren ist diese Art der Vermisstensuche auch in Deutschland im kommen.
Beim Mantrailing bekommt der Hund eine Geruchsprobe von der Person die er suchen soll. Er folgt dann dem so genannten Individualgeruch der jeweiligen vermissten Person. Dieser Geruch entsteht durch einen Zersetzungsprozess von abgestorbenen Hautzellen die der Mensch verliert. Der Individualgeruch ist auch nach Tagen für einen gut ausgebildeten Hund noch auszumachen und zu verfolgen.
Der Unterschied zur Fährtenarbeit besteht darin, dass der Hund bei der Fährte ausschließlich der Bodenverletzung folgt. Beim Mantrailing kann die vermisste Person auch auf dem Fahrrad oder hoch zu Ross verschwunden sein, der Hund findet trotzdem den Individualgeruch des Menschen und verfolgt sie.
Da der Hund an einer langen Leine arbeitet, ist sein Einsatzgebiet neben Feld und Wald, vorwiegend der städtische Bereich und damit eine gute Ergänzung zu den Rettungshunden mit einer Flächenausbildung
Auf dem ersten Bild erkennt man den Hund beim so genannten Ansatz. Hier wartet er gespannt auf den Geruchsartikel der sich in der Tüte befindet und muss den Anfang der Spur suchen.

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Beim zweiten Bild erkennt man, wie der Hund arbeitet. Die Nase knapp über dem Boden, um die Geruchsspur nicht zu verlieren. Der Hundeführer "hängt" am anderen Ende der Leine.

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