Bereits 1570 werden in dem Buch "Treatise of Doggs" von Dr. Caius "Spanyells" in den Farben rot-weiß, rein schwarz oder rein rot beschrieben. 1803 finden dann die Farben schwarz-weiß, Braun-weiß und rot-weiß Erwähnung. Der erste blauschimmel Cocker wurde aus Frankreich importiert. Heute gibt es den Cocker in 17 Farbschlägen, die in Einfarbige und Bunte unterteilt werden. Bei einem Einfarbigen ist nach dem FCI-Standard lediglich ein kleines, weißes Abzeichen (früher galt ein Fünfmark-Stück als Anhaltspunkt)an der Brust erlaubt. Bei Cockern aus Spanien kommen häufig größere Weißbeimengungen vor.
Vor dem Krieg achtete man nicht auf Farbzucht und alle Farbschläge wurden miteinander verpaart. Nach dem Krieg begann die Zucht von "Reinfarben" und "Bunten", denen die Verpaarung nur untereinander erlaubt ist. Dennoch ist manchmal eine Paarung zwischen einem bunten und einfarbigen Cocker von züchterischem Vorteil. Dann kann die Zuchtkommission des Vereins dem Züchter eine Ausnahmegenehmigung erteilen.
Einfarbige:
Mehrfarbige:
Viele nützliche Informationen gerade zu den Farbschlägen