Cockerwut ist wie Vieles zu einem wahren Modewort geworden. Tanzt ein Cocker nicht nach der Pfeiffe seines Besitzers, dann hat ein die Cockerwut. Ist ein Cocker im Tierheim verängstigt, weil er nach dem Aussetzen verunsichert ist und knurrt, dann hat er Cockerwut. Wurde ein Cocker nicht erzogen/ falsch erzogen und testet er seine Grenzen durch Knurren und Ähnliches aus, dann hat er Cockerwut.
Dennoch sollte man nicht jedes Verhalten entschuldigen. Durch gute Zucht und Zuchtauswahl gilt die Cockerwut in Deutschland seit einigen Jahrzehnten als ausgerottet. Doch die Welpen von unseriösen Züchtern und Welpen können von diesem vererbten Aggressionspotention betroffen sein.
Entgegen der vorherrschenden Meinung können nicht nur rote Cocker betroffen sein. Diese Vermutung ergab sich, da in den 70er Jahren 90% der Cocker rot waren.
Nur wenige Tierärzte können die Cockerwut sicher diagnostizieren, daher sollte man stets alle anderen Ursachen ausschließen, sich eine gute Hundeschule suchen, bevor man einen Cocker einschläfern läßt, der lediglich ein Erziehungsproblem hat. Auch Schmerzen können zu aggressivem Verhalten führen und werden dann als Cockerwut gedeutet. Gerade Schmerzen des Bewegungsapparates und Tumore können so erheblich sein, das der Hund zum knurren und beissen neigt, sobald man ihm zu Nahe kommt oder berührt.
Weblinks:
http://www.cockerwut.de.vu(approve sites)